Willkommen beim Stromkilometer 583 der Elbe !

Erfolgreiche Dove-Elbe-Rallye

v.l.n.r.: Georg Moll (EKRC), Vivian, Susanne, Sabina Franke (SRG), Lothar

Zum leistungssportlichen Saisonauftakt 2016 startete ein Gig-Mixed-Doppelvierer am 23. April auf der Dove-Elbe-Rallye in Hamburg-Bergedorf. Start und Ziel des ca. 13 km langen Rennens war der Ruder-Club Bergedorf. Bei kühlem und teils sehr windigem Schauerwetter musste bis zur Regattastrecke in Allermöhe und nach der Wende dort wieder zurück gerudert werden.

 

Über 750 Ruderer aus ganz Deutschland und Dänemark beteiligten sich in unterschiedlichen Bootsgattungen und Altersgruppen an den Wettkämpfen. Ein tolles Bergedorfer Regattateam bewältigte diese organisatorische Herausforderung einschl. Verköstigung mit großem Einsatz auf hervorragende Weise. Einzig die Warmwasseraufbereitung für die Duschen konnte bei der hohen Teilnehmerzahl nicht für alle aufrechterhalten werden.

 

Susanne Müller und Lothar Kokoschka starteten komplettiert durch Sabina Franke (Schweriner Rudergesellschaft) und Georg Moll (Erster Kieler Ruder-Club) in der Altersgruppe F (Mindestdurchschnittsalter 60 Jahre) und siegten in der Zeit von 58:47 Minuten vor vier weiteren Booten, die teils mit hochkarätigen Ruderern besetzt waren.

 

An den Steuerseilen trug Vivian Graessner-Hillemann durch klare Ansagen und ausdauernde Motivationsarbeit ihren Teil zu dem schönen Erfolg bei. Für sie war es sogar der zweite an diesem Tag, denn sie hatte zuvor bereits eine deutsch-dänische Renngemeinschaft im Frauen-Gig-Vierer siegreich über die Strecke gebracht. 

Wanderfahrt mit Sonnenschein

Start in die Saison 2016

v.l.n.r.: Jan Davids, Luciano Bergmann, Gustel Boie, Andrea Harden, Petra Peik-Gommlich, Barbara van Daelen, Ingrid Wedderien; vorn: Volker Schulz

Am zweiten Aprilwochenende trafen sich bei Sonnenschein und blauem Himmel acht Aktive der Rudergruppe Geesthacht, um die Wanderrudersaison traditionsgemäß zu eröffnen. Hierzu zählt eine ca. 32 km lange Tagesfahrt auf den Gewässern der Dove- und Gose-Elbe. 

Ein Zweier (Pregel) und ein Vierer (Meißen) mit Steuermann wurden dafür auserwählt. Pünktlich am Samstagmorgen legten die beiden Mannschaften am Steg des Ruder-Club Bergedorf ab. Auf der ersten Etappe wurde die Dove-Elbe bis zum Neuengammer Stichkanal befahren, bevor am Schülerruderverein in Bergedorf zur ersten Pause aufgerufen wurde.

 

Gut gestärkt und motiviert sollte nun das Highlight der Tour erkundet werden, der Neuengammer Durchstich. Hier handelt es sich um einen kleinen 6 m breiten und 2,5 km langen Stichkanal, der die beiden Altarme der Dove- und Gose-Elbe miteinander verbindet. Er ist Teil eines Schutzgebietes für Flora und Fauna und aufgrund der Brut- und Setzzeit der Tiere nur bis Mitte April befahrbar. Ein einzigartiges Erlebnis, das der Rudersport zu bieten hat, fanden die Geesthachter; so nah im Einklang mit der Natur zu sein.

 

Abgesehen von einem Steuermannswechsel im Zweier ging die Fahrt auf der Gose-Elbe zügig weiter. Ein großer Vorteil, den die Ruderer genossen, denn die Gose-Elbe ist für motorbetriebene Fahrzeuge komplett gesperrt. Nach gut 20 Kilometern ist der zweite Rastplatz an der Allermöher Regattastrecke nahe des Eichbaumsees erreicht. Hier wurde nochmals pausiert, um die letzte Etappe der Fahrt bis zum Ruder-Club Bergedorf zu skullen.

 

Aufgrund zweier Regatten war hier auf dem Wasser schon mehr los, so dass die Steuermänner und -frauen gefordert waren, die beiden Boote sicher in die weniger befahrene Gose-Elbe zu manövrieren. Der letzte Teil der Rundtour war nicht viel anstrengender als die bisherigen geruderten Kilometer.

 

Beide Boote erreichten am späten Nachmittag wieder das Bergedorfer Bootshaus.

„Schade, dass die Fahrt schon beendet ist“, bemerkten die Ruderer, bei den tollen Wetter- und Wasserbedingungen hätte man eigentlich noch weiter rudern können.

Doch als Einstieg in die Geesthachter Wanderrudersaison beließen die beiden Mannschaften es bei der Ausfahrt.

„Und wenn der Wettergott es weiter so gut mit uns meint, werden wir noch zahlreiche weitere Kilometer ins Fahrtenbuch bringen können“, freute sich Fahrtenleiterin Andrea Harden.

Gemeinsam wurden die Boote wieder verladen und geputzt in der Geesthachter Bootshalle verstaut.

Bis zur nächsten Tour….

 

Autor: Volker Schulz

Anrudern   -   Sonntag, 10. April 2016

Julia Kruse bei der Bootstaufe

 

Petrus meinte es gut mit den Aktiven der Rudergruppe Geesthacht. Bei angenehmen Temperaturen und nur wenig Wind fanden sich zahlreiche Mitglieder ein, um die Rudersaison 2016 offiziell mit dem traditionellen Anrudern zu eröffnen.

 

Der Vorsitzende des Vorstands, Lothar Kokoschka, begrüßte dazu die Ruderfreundinnen und Ruderfreunde ganz herzlich und wünschte allen eine gesunde, erlebnisreiche und erfolgreiche Rudersaison.

 

Für Letzteres galten allerbeste Wünsche besonders Larina Hillemann, die vom Bundestrainer auf die äußerst verantwortungsvolle, für einen Erfolg mitentscheidende Position der Steuerfrau des deutschen Frauenachters berufen wurde. Es heißt nun Daumendrücken, dass ihr mit diesem Boot die anstehende Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gelingt.

 

Rückblickend auf die vergangene Saison ehrten der Vorstand Sport, Heini Kuchenbecker, sowie die Sportwartin Freizeitsport, Andrea Harden, mehrere Aktive für deren erbrachte rudersportliche Leistungen. So wurde etwa Dörte Grandt für die bereits 28-malige Erfüllung der Bedingungen für das Fahrtenabzeichen des Deutschen Ruderverbandes ausgezeichnet. Mit dabei insgesamt geruderten 38.149 Kilometern fehlen ihr zur Umrundung des Äquators im Ruderboot nur noch 1.927 Kilometer.   

 

Im Anschluss an die Ehrungen galt es, einen neuen Einer zu taufen. Dieser Einer und das dazu passende Paar Ruder wurden gezielt für das Kinderrudern angeschafft. Ermöglicht haben diese 2.800 Euro-Investition drei Einzelspenden aus der Mitgliedschaft sowie vom Rotary-Club Geesthacht – Hohes Elbufer.

 

Getauft wurde das Boot von der Jungruderin Julia Kruse auf den Namen „Guppy“. Der Name kommt von einem unter Aquarianern als pflegeleicht bekannten Anfängerfisch. Dessen Eigenschaften tagaktiv und sehr robust zu sein, eine gewisse Strömung zu mögen und mit seiner Schwimmfreude viel Leben ins Aquarium zu bringen, soll nun der Rudernachwuchs auch seinem neuen „Fisch“ entlocken. Die Jungfernfahrt im getauften Boot vollzog unter den Augen und dem Beifall der auf dem Steg versammelten Mitglieder der jüngste Spross aus der ruderbegeisterten Familie Hillemann, Sohn Tizian.

 

Nach all diesen offiziellen Programmpunkten ging es für die Ruderinnen und Ruderer im Alter von dreizehn bis neunundsiebzig Jahren im Einer, Dreier, Vierer und Achter aufs Wasser.